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Großbritannien beendet die 135-Pfund-Zollbefreiung schon im Oktober 2028

Für Kleinsendungen an britische Verbraucher wird ab Oktober 2028 Zoll fällig, sechs Monate früher als geplant. Eine Übergangsabgabe wie die 3 € der EU wird es nicht geben.

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Das britische Finanzministerium kündigte am 23. Juni 2026 an, die Zollbefreiung für Waren bis 135 £ im Oktober 2028 abzuschaffen. Im Haushalt vom November 2025 war noch „spätestens März 2029“ genannt worden. Der britische Einzelhandel hatte auf ein schnelleres Vorgehen gedrängt.

Was bis dahin gilt

  • Sendungen bis 135 £ bleiben zollfrei.
  • Die Mehrwertsteuer von 20 % fällt auf diese Waren bereits an. Ausländische Händler und Marktplätze ziehen sie an der Kasse ein.
  • Über 135 £ werden Zoll und Einfuhrumsatzsteuer an der Grenze auf den CIF-Wert erhoben.

Wie das neue System aussehen soll

Die Regierung will Händler oder den vermittelnden Marktplatz für den Zoll auf Kleinsendungen verantwortlich machen, statt ihn an der Grenze zu erheben. Die Grenze von 135 £ kann später per Verordnung geändert werden. Eine pauschale Übergangsabgabe wie die 3 € der EU plant Großbritannien nicht.

Für Händler aus der EU

Für Waren mit EU-Ursprung bleibt das Handelsabkommen zwischen EU und Großbritannien wichtig: Mit gültigem Ursprungsnachweis fällt auch nach 2028 meist kein Zoll an, die 20 % Mehrwertsteuer aber schon.

Für Händler: Die Preise für britische Kunden können vorerst bleiben, wie sie sind. Ab Herbst 2028 sollten Sie aber für Waren ohne Präferenzursprung Zoll auf jede Bestellung einplanen.

Quellen

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