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Incoterms® 2020

Incoterms-Rechner

Geben Sie den Preis ein, den Sie kennen, und die Kosten zwischen dem Werk des Verkäufers und der Tür des Käufers. Sie erhalten den passenden Preis für alle 11 Incoterms® 2020-Klauseln und können FOB, CIF oder DDP sicher anbieten.

Was Sie hier eingeben oder diktieren, wird an unseren Server gesendet und nur zum Ausfüllen dieses Formulars von einem KI-Modell (Cloudflare Workers AI) gelesen; es wird nicht gespeichert. Die Diktierfunktion nutzt die Spracherkennung Ihres Browsers. Der Assistent verwendet nur Ihre Angaben: Er fügt keine Zolltarifnummern oder Steuersätze hinzu, die Sie nicht genannt haben. Prüfen Sie das Ergebnis immer.

1Ihr Preis
2Kosten im Versandland
3Haupttransport
4Kosten im Bestimmungsland
5Einfuhr (nur für DDP)

Unsicher bei den Sätzen? Nutzen Sie den Einfuhrkosten-Rechner →

So funktioniert der Rechner

Jede Incoterms-Klausel schiebt den Preis des Verkäufers einen Schritt weiter entlang derselben Kostenkette. Der Rechner addiert Ihre Kosten in dieser Reihenfolge:

  1. EXW ist nur die Ware, bereitgestellt im Werk des Verkäufers.
  2. FCA / FAS enthalten zusätzlich Verpackung und Verladung, den Vorlauf zum Hafen oder Terminal und die Ausfuhrabfertigung.
  3. FOB enthält die Terminalkosten für die Verladung an Bord.
  4. CFR / CPT enthalten die Hauptfracht.
  5. CIF / CIP enthalten die Versicherung. Die Prämie wird auf 110 % des CIF-Werts berechnet: CIF = CFR ÷ (1 − 1,1 × Satz).
  6. DAP enthält Terminalkosten am Bestimmungsort und den Nachlauf zum Käufer; DPU zusätzlich die Entladung.
  7. DDP enthält Einfuhrabfertigung, Einfuhrzoll und Einfuhrumsatzsteuer, die der Verkäufer trägt.

Gehen Sie von einem anderen Preis als EXW aus (zum Beispiel einem FOB-Angebot Ihres Lieferanten), rechnet der Rechner zuerst zurück auf den EXW-Wert und dann vorwärts zu allen anderen Klauseln.

Wer zahlt was nach Incoterms 2020

KostenEXWFCAFASFOBCFRCIFCPTCIPDAPDPUDDP
Verladung beim VerkäuferKV*VVVVVVVVV
AusfuhrabfertigungKVVVVVVVVVV
Verladung an Bord / VersandterminalKKKVVVVVVVV
HauptfrachtKKKKVVVVVVV
VersicherungKKKKKVKV———
Terminal / Transport am BestimmungsortKKKKKKV**V**VVV
Entladung am BestimmungsortKKKKKKKKKVK
Einfuhrabfertigung, Zoll, EinfuhrumsatzsteuerKKKKKKKKKKV

V = Verkäufer, K = Käufer, — = von der Klausel nicht vorgeschrieben (meist versichert, wer das Risiko trägt). * Bei FCA verlädt der Verkäufer nur, wenn der benannte Ort sein eigenes Gelände ist. ** Bei CPT und CIP zahlt der Verkäufer den Transport bis zum benannten Ort, die Gefahr ist aber bereits im Versandland übergegangen.

Vor dem Angebot beachten

  • FOB und CIF gelten nur für See- und Binnenschiffstransport. Für Container, die an einem Binnenterminal übergeben werden, sowie für Luft- und Straßentransport nehmen Sie FCA, CPT oder CIP. Das empfiehlt die ICC, weil der Verkäufer die Kontrolle über einen Container lange vor der Verladung „an Bord“ verliert.
  • CFR/CIF verschieben die Kosten, nicht die Gefahr. Der Verkäufer zahlt die Fracht, aber bei Schäden auf See wendet sich der Käufer an Versicherer oder Reederei.
  • Bei CIF genügt die Mindestdeckung (Institute Cargo Clauses C); CIP verlangt eine Allgefahrendeckung (Clauses A). Diese ist meist teurer, setzen Sie für CIP also eventuell einen höheren Satz an.
  • Der Zollwert hängt vom Land ab. USA, Kanada, Australien und Neuseeland verzollen auf einen FOB-artigen Wert, die EU, das Vereinigte Königreich, die Türkei und die meisten anderen Länder auf den CIF-Wert. Wählen Sie die passende Basis in Schritt 5.
  • Vorsicht mit DDP. Der Verkäufer wird für die Einfuhr verantwortlich und zahlt die Einfuhrumsatzsteuer. In vielen Ländern kann ein ausländischer Verkäufer sie nur zurückholen, wenn er dort umsatzsteuerlich registriert ist.
  • Nennen Sie die Klausel mit genauem Ort und Version, zum Beispiel „FOB Hamburg, Incoterms® 2020“.

Incoterms® ist eine Marke der Internationalen Handelskammer (ICC). Die offiziellen Regeln veröffentlicht die ICC. Der Rechner liefert eine Schätzung auf Basis Ihrer Eingaben; die tatsächlichen Kosten hängen von Spediteur, Versicherer und Vertrag ab.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen FOB und CIF?

Bei FOB deckt der Preis des Verkäufers die Ware bis zur Verladung an Bord im Verschiffungshafen; Seefracht und Versicherung zahlt der Käufer. Bei CIF zahlt der Verkäufer zusätzlich Fracht und Mindestversicherung bis zum Bestimmungshafen. In beiden Fällen geht die Gefahr auf den Käufer über, sobald die Ware im Versandhafen an Bord ist.

Wie berechnet man den CIF-Preis aus FOB?

CIF = FOB + Fracht + Versicherung. Die Versicherung ist meist der Prämiensatz auf 110 % des CIF-Werts, also CIF = (FOB + Fracht) ÷ (1 − 1,1 × Satz). Bei FOB 10.000, Fracht 800 und 0,3 % ergibt sich ein CIF-Preis von etwa 10.835,76.

Ist EXW für den Verkäufer günstiger?

EXW macht dem Verkäufer am wenigsten Arbeit, aber der Käufer muss die Ausfuhr im Land des Verkäufers selbst abwickeln, was oft unpraktisch ist. FCA ab Werk ist meist die bessere Wahl: Der Verkäufer verlädt die Ware und übernimmt die Ausfuhrabfertigung.

Welche Incoterms passen für Luftfracht oder Container?

FCA, CPT, CIP, DAP, DPU oder DDP. FAS, FOB, CFR und CIF sind für See- und Binnenschiffstransport gedacht, bei dem die Ware direkt auf das Schiff verladen wird.

Enthält DDP die Einfuhrumsatzsteuer?

Ja. Bei DDP übernimmt der Verkäufer die Einfuhrabfertigung und zahlt alle Zölle und Steuern einschließlich Einfuhrumsatzsteuer, sofern der Vertrag sie nicht ausdrücklich ausnimmt (zum Beispiel „DDP, VAT unpaid“, also ohne Einfuhrumsatzsteuer).

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